Nach der Laichperiode schliesst sich eine Ruhezeit in der Nähe des Laichgewässers an. Anschliessend folgt der Marsch zu den Sommerquartieren. Dort sind die Erdkröten überwiegend bei Regen und in der Nacht aktiv. Schon im Herbst laufen die Erdkröten ein Stück Richtung Laichgewässer zurück. Unter Holz, Laub oder in Erdhöhlen überwintern die Kröten.
eine Erdkröte

Die Frühjahrswanderung der Erdkröten, von den Winterquartieren zu den Laichgewässern, findet bei Temperaturen ab 5 bis 6°C während der Dämmerung bei feuchtem Wetter statt. Meistens von März bis April. Sie wandern immer zu den Laichgewässern, in denen sie selbst die Metarmorphose durchlebt haben. Während der Frühjahrswanderung sind die Erdkröten besonders stark gefährdet, da ihre Wanderwege oft von Strassen durchquert werden. Auf den Strassen werden sie oft zu hunderten überfahren; dies ist einer der Gründe für das verschwinden ganzer Populationen innerhalb weniger Jahre.
Um dieses Massensterben der Amphibien zu verhindern organisiert seit 1989 der BUND Aachen mit Unterstützung des Fachbereichs Umwelt der Stadt Aachen Amphibienschutz in Aachen.


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