Die Erdkröte (Bufo bufo) gehört zur Ordnung der Froschlurche. Sie ist in fast ganz Europa verbreitet. Ihr Lebensraum sind Laubwälder, Feldgehölze, Hecken, Gärten, Parks und Kies- oder Sandgruben. Die Erdkröten werden erst in der Dämmerung und nachts aktiv. Sie jagen dann nach Regenwürmern, Asseln, Ameisen und anderen Insekten. Zu den natürlichen Feinden der Erdkröten zählen Igel, Reiher und der Fuchs. Erdkröten haben eine bräunliche, warzige, mit Giftdrüsen besetzte Haut; sie häuten sich regelmässig. Die Pupillen sind dunkel und waagerecht, die Iris ist kupferfarben. Kröten sind wechselwarme Tiere, ihre Körpertemperatur richtet sich nach der Umgebung. Die Männchen werden ca. 8cm gross, die Weibchen mit 15cm deutlich grösser. Männliche Tiere sind ausserdem häufiger als Weibchen: auf ein Weibchen kommen ca. sechs Männchen. Geschlechtsreif werden die Weibchen mit vier bis sieben Jahren, die Männchen mit drei Jahren.
Dann wandern die Erdkröten im Frühjahr von ihren Winterquartieren bis zu 3km weit zu ihren angestammten Laichgewässern. Auf der Suche nach einem Weibchen umklammern die männlichen Tiere alles, was in etwa nach Weibchen aussieht. Sollte fälschlicherweise ein Männchen ein anderes Männchen umklammern, stösst dieses einen "Befreiungsruf" aus. Daraufhin erkennt der Liebestolle den Irrtum und löst die Umklammerung. eine Erdkröte

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